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Mein Fahrrad ist weg! Was nun?

Fahrraddiebstahl hat wohl schon jeder von uns einmal selbst erleben müssen. Bei über 300.000 Fahrrädern, die jährlich als gestohlen gemeldet werden, kein Wunder!

Die Gefahr, dass das eigene Fahrrad gestohlen wird, ist omnipräsent in unseren Köpfen, sodass selbst beim Kauf eines neuen Rades daran gedacht wird: „Besser nicht so viel Geld ausgeben. Wer weiß, wie lange ich das Fahrrad überhaupt haben werde?“

Doch der Radverkehr wandelt sich

Immer mehr Menschen steigen auf’s Rad, die gesunde, umweltfreundliche und flexible Alternative zum Autoverkehr. E-Bikes erweitern die Reichweite in der alltäglichen Nutzung und machen Urlaubsreisen auf zwei Rädern noch attraktiver. Bei der Auswahl des richtigen Fahrrads legen wir Wert auf Qualität und Komfort. Dies spiegelt sich auch im Preis, weshalb wir unser Rad so lange wie möglich nutzen wollen.

Auch eine Sache der Nachhaltigkeit, aber vor allem eine Sache des Prinzips – Fahrraddiebstahl ist schon lange kein Kavaliersdelikt mehr!

Ratschläge zur Prävention des Diebstahls gibt es eine Menge. Auch wir haben einige Tipps zusammengestellt, welche Maßnahmen die Diebstahlgefahr senken können.

Doch unsere Erfahrung zeigt leider, dass sich professioneller Fahrraddiebstahl nicht zu 100% verhindern lässt. Ihr Rad mit I LOCK IT GPS zu sichern ist bereits eine gute Investition in den Schutz. Was aber tun, wenn I LOCK IT GPS Ihnen eine Diebstahlmeldung sendet? Im Folgenden geben wir Ihnen die wichtigsten Tipps für den Fall eines Diebstahls.

Diebstahlbenachrichtigung

I LOCK IT GPS gibt Ihnen im Diebstahlfall sofort per Benachrichtigung auf Ihr Smartphone Bescheid, egal wo Sie gerade sind. Sobald sich ein Fahrraddieb an Ihrem Rad zu schaffen macht, wird das von den 3D Bewegungssensoren des Schlosses registriert und die integrierte Alarmanlage wird aktiv.

Gleichzeitig wird das GPS Live Tracking aktiviert. In Echtzeit können Sie nun die Position Ihres Fahrrads verfolgen.

Sie erwischen den Dieb auf frischer Tat

Wenn Sie zufällig mitbekommen, wie sich jemand unerlaubt an Ihrem Fahrrad zu schaffen macht, was würden Sie dann tun? In unserer Vorstellung würden wir dem Dieb wohl am liebsten heldenhaft davon abhalten, das Fahrrad zu klauen und ihn dann feierlich der Polizei übergeben. Doch beachten Sie, dass es sehr gefährlich ist, einen Fahrraddieb selbst zu stellen, weil die Gewalt schnell eskalieren kann. Oftmals verleitet die kriminelle Energie und der große Stress die Täter zu Gewalteinsatz und sie können sehr aggressiv reagieren. Bringen Sie sich nicht in Gefahr und rufen Sie die Polizei.

Falls diese nicht rechtzeitig eintrifft, können Sie dennoch selbst aktiv werden. Statt beherzt einzugreifen, können Sie auch heimlich ein Video vom Täter aufzeichnen. Das sorgt für eine eindeutige Täterbeschreibung und kann später von der Polizei als Beweismittel eingesetzt werden.

Eine andere Möglichkeit wäre, Passanten mit Hilferufen auf den Diebstahl aufmerksam zu machen. So viel unerwünschte Aufmerksamkeit kann einem Fahrraddieb schnell zu viel werden, sodass er die Flucht ergreifen könnte. Doch auch hierbei gilt: Der Täter kann unberechenbar reagieren. Um eine gefährlichen Verlauf zu vermeiden, sollten Sie besser auf die Hilfe der Polizei warten.

Standortverfolgung per I LOCK IT App

Wenn Sie nicht in der Nähe sind, können Sie dank des integrierten GPS Live Trackings die Position Ihres Rades ganz einfach verfolgen. Sobald der Diebstahlalarm von I LOCK IT GPS aktiv ist, sendet es die aktuellen Positionsdaten an Ihr Smartphone.

Die Übertragung findet solange statt, wie sich Ihr Fahrrad in Bewegung befindet. Wenn das Diebesgut nun also an einem geheimen Ort versteckt wird, sendet der GPS Tracker noch weitere 15 Minuten und verbleibt dann im Stand-By Modus. Sobald das Fahrrad wieder bewegt wird, startet auch das Tracking erneut.

Dadurch wird der Akku von I LOCK IT GPS geschont und Sie erhalten das Maximum der Positionsdaten. Deshalb raten wir Ihnen, den Akku stets optimal aufgeladen zu halten. So sind Sie für den Fall der Fälle gut vorbereitet.

Sollten Sie die Verfolgung aufnehmen?

Sie dürfen den Täter verfolgen, um Ihr Fahrrad zurückzuerlangen. Doch auch in diesem Fall raten wir Ihnen, die Polizei in Ihr Vorhaben einzubinden. Schließlich ist die Polizei der Experte für Fahrraddiebstahl. Auch wenn die Statistik nicht unbedingt dafür spricht, da die Aufklärungsrate sehr gering ist, die Polizei ist der Experte bei Fahrraddiebstahl. Die professionelle Ermittlungsarbeit, samt Erfahrung und Kenntnisse über die Diebstahlszene, sollten wir besser den Profis überlassen.

Die Information über den letzten Standort Ihres Fahrrads kann schon der entscheidende Hinweis für die Kollegen von der Polizei sein, um das erfolgreiche Auffinden zu ermöglichen.
Die Polizei kann dann eventuell auch weitere Räder, welche sich in den Händen der Diebe befinden, dem rechtmäßigem Besitzer zuordnen. Wer die Daten (Hersteller, Modell, Rahmennummer, individuelle Merkmale) und am besten ein Foto seines Rades parat hat ist, für eine Fahndung durch die Polizei klar im Vorteil.

Lesen Sie hier, wie die Polizei von Brandenburg bei Fahrraddiebstahl vorgeht.

Stellen Sie Strafanzeige

Mittlerweile können Sie den Diebstahl Ihres Fahrrads auch online einreichen. Um Versicherungsschutz zu erhalten, sind diese Anzeige und die Aussage, dass das Rad nicht innerhalb einer dreiwöchigen Frist aufgefunden werden konnte, meist ausreichend.

Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz. Für ein besonders hochpreisiges E-Bike wäre es ratsam, eine extra Versicherung abzuschließen, da die Hausratversicherung nicht den vollen Wert abdecken könnte. Fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach, um Unklarheiten auszuräumen.

Wenn das gestohlene Fahrrad wieder auftaucht, nachdem die Entschädigung gezahlt wurde, müssen Sie Ihre Versicherung benachrichtigen. Je nach Bedingung haben Sie die Wahl, ob die Entschädigung zurückzahlt oder der Versicherung das wiedergefundene Fahrrad zur Verfügung gestellt werden soll.

Mein gestohlenes Fahrrad wird verkauft

Sie entdecken Ihr vermisstes Fahrrad in einer Seitenstraße, auf dem Flohmarkt oder online in den Kleinanzeigen? Schalten Sie auch in dieser Situation die Polizei ein!

Beachten Sie, dass Sie in diesem Fall nicht einfach Ihr Fahrrad wieder an sich nehmen dürfen. Sie müssen natürlich nachweisen, dass das Rad Ihnen gehört. Neben dem Eigentumsnachweis ist eine Codierung des Fahrrads eine effektive Maßnahme, um den Weiterverkauf zu erschweren. Informieren Sie sich bei Ihrer örtlichen Polizei, wann demnächst wieder Codierungen vorgenommen werden.

Auch wenn jemand anderes Ihr Fahrrad gutgläubig erworben hat, bleibt es weiterhin Ihr Eigentum. Um diesen Sachverhalt vernünftig aufzuklären, ist auch hier die Beteiligung der Polizei ratsam.

Alle Ratschläge kurz und knackig:

  • Achten Sie auf einen stets vollen Akku von I LOCK IT GPS, um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein.
  • Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz und passen Sie ihn gegebenenfalls an.
  • Codieren Sie Ihr Fahrrad und verringern Sie so den Wiederverkaufswert.
  • Stellen Sie Strafanzeige, mittlerweile ist das auch online möglich.
  • Diebstahl auf frischer Tat ertappt: Rufen Sie die Polizei und bringen Sie sich nicht in Gefahr.

Auch wenn Fahrraddiebstahl immer professioneller wird und vor allem hochpreisige Räder ins Fadenkreuz der Diebe geraten, so machen diese Diebstähle nicht den Großteil aus. Jedes fünfte gestohlene Fahrrad wurde nicht durch ein Schloss geschützt. Das macht es natürlich dem Gelegenheitsdiebstahl super einfach.

Machen Sie es Fahrraddieben also nicht so leicht! Schützen Sie Ihr Rad immer mit einem Schloss, auch wenn Sie es nur einen kurzen Moment abstellen möchten. Am besten nutzen Sie den Automatikmodus von I LOCK IT GPS, der sichert Ihr Rad ganz automatisch.

Wir wünschen Ihnen gute Fahrt mit Ihrem Rad!
Ihr I LOCK IT Team

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Radreisen im Sommer 2020

Die Corona-Regelungen sind inzwischen mehrfach  deutschlandweit gelockert worden. Dennoch gibt es weiterhin Einschränkungen, die je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen.

Im Hinblick auf die Urlaubssituation ist der Reiseverkehr weiterhin eingeschränkt. Inwieweit die Einschränkungen zukünftig gelockert werden, ist bislang noch ungewiss. Dies erschwert die Planungen für die Urlaubszeit.

Bis zum 14. Juni besteht die weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen ins Ausland. Die Entwicklungen in der Corona-Epidemie unterscheiden stark sich von Land zu Land und sind meist mit Quarantänemaßnahmen verbunden. Eine Aufhebung der Reisewarnung könnte zunächst für einige Länder oder Regionen erfolgen. Die Regelungen für die Einreise, an den Grenzen und für den Aufenthalt werden von den jeweiligen Ländern vorgegeben.

Informieren Sie sich also am besten genau über die Vorgaben in Ihrer Region und für Ihr Reiseziel!

Reisen innerhalb Deutschlands

Auch innerhalb Deutschlands ist der touristische Reiseverkehr von Einschränkungen betroffen. Hierbei gelten die Regeln der einzelnen Bundesländer. Bevor Sie also verreisen oder Familie und Freunde besuchen wollen, müssen Sie sich über die Regelung des Zielbundeslandes informieren.
Die Öffnung der Gastronomie und des Beherbergungsgewerbes für die touristische Nutzung erfolgt schrittweise. Darüber entscheiden die Länder in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten.

Große Unsicherheit bei der Urlaubsplanung

Die Regelungen für Urlaubsreisen können sich also je nach Region stark unterscheiden. Zudem verändern sich die Einschränkungen dynamisch. Sie richten sich nach der Entwicklung der Corona-Pandemie, sodass die Einschränkungen kurzfristig gelockert, aber auch wieder verstärkt werden können.

Das führt zu einer großen Verunsicherung bei der Urlaubsplanung. Viele Reisen konnten bereits nicht wahrgenommen werden und wurden storniert. Und auch die Situation für den Sommer 2020 scheint weiterhin unsicher zu bleiben. Wenn man jetzt eine Reise bucht, ist die Chance weiterhin hoch, dass diese wieder, eventuell mit viel Aufwand, storniert werden muss.

Außerdem sind viele Menschen auch einer erhöhten finanziellen Belastung ausgesetzt. Durch zum Beispiel Kurzarbeit oder unbezahlten Urlaub für die Kinderbetreuung steht vielen Haushalten nicht ihr volles Einkommen zur Verfügung. So wird das geplante Urlaubsgeld eher als finanzieller Puffer gespart. Schließlich kann niemand voraussagen, wie sich die Pandemie noch entwickeln könnte.

Deshalb verzichten auch viele Menschen in diesem Sommer ganz auf eine große Urlaubsreise und verschieben ihre Pläne in das nächste Jahr. Das muss jedoch nicht heißen, dass Sie Ihren Urlaub zuhause nicht trotzdem spannend und erlebnisreich gestalten können!

Schwingen Sie sich auf’s Rad

Radtouren und –ausflüge sind eine tolle Alternative, um die Ferienzeit aktiv zu gestalten. Und bei der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie der Kontaktbeschränkungen eine gute Empfehlung, um draußen unterwegs zu sein. Ab Pfingsten sollen sogar Radreisen möglich sein. Doch auch für Tagesausflüge bietet Deutschland ein sehr breites Angebot. 250 Radfernwege und mehrere Hundert regionale Themenrouten laden ein, die eigene Region zu entdecken.

Lernen Sie Ihre Heimat ganz neu kennen, indem Sie Ziele zweiter Wahl auf weniger bekannten Wegen auswählen. Wenn Sie sich abseits der Hotspots bewegen, müssen Sie sich keine Sorgen über zu stark frequentierte Fahrradstrecken machen. So können Sie die Gebote der Corona-Pandemie ganz leicht befolgen, wenn Sie mit dem Rad unterwegs sind.

  • Aktuelle Kontaktbeschränkungen
  • Aktuelle Hygiene- und Abstandsregeln
  • Rücksichtsvoller Umgang miteinander, Gesundheitsschutz und Rücksichtnahme auf Risikogruppen

Wählen Sie Ihre Route

Gerade für den Anfang bieten sich kleine Ausflüge mit Start an der Haustür an. Bei der Recherche nach Radwanderwegen werden Sie sicher überrascht sein, wie viele verschiedene es in Ihrer Region gibt. Stecken Sie sich zu Anfang noch kleine Ziele und planen Sie nicht zu viele Kilometer ein. Schließlich soll Ihnen noch genügend Zeit für Pausen übrig bleiben.

Sind Sie bereits ein geübter Tourenfahrer, erhöht sich mit der Kilometeranzahl natürlich auch Ihre Reichweite und somit auch die Auswahlmöglichkeiten der Fahrstrecken. Wenn Sie sogar Ihr Bundesland verlassen, sollten Sie die Tour im Voraus planen und sich Kenntnis über die Bedingungen schaffen.

Fahrradausflug trotz Corona:

  • Informieren Sie sich vorab über die Regelungen der einzelnen Bundesländer.
    Wie lauten die Vorgaben für Gastronomie, Beherbergung und Reisebestimmungen an Ihrem Zielort?
  • Planen Sie Ihre Touren individuell, zu zweit oder in Kleinstgruppen – beachten Sie bei der Anzahl die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes
  • Tragen Sie einen Mundschutz, wenn Sie in Kontakt mit anderen treten. Beim Radfahren muss er aber nicht getragen werden.
  • Möchten Sie Museen oder andere Freizeiteinrichtungen besuchen, informieren Sie sich über die Öffnungszeiten. Es kann sein, dass Sie Ihren Besuch vorab anmelden müssen, um zu starken Andrang zu vermeiden.
  • Sorgen Sie am besten selbst für Getränke und Proviant. Ein Picknick im Grünen hat seinen ganz besonderen Reiz.

Wenn Sie Fahrradreisen mit Übernachtungen planen, bleibt Ihnen ein spontanes Einkehren in Hotels oder Pensionen in diesem Sommer wohl verwehrt. Buchen Sie vorab und informieren Sie sich unbedingt bei Ihrem Übernachtungsbetrieb über die Hygienebedingungen. Es könnte zum Beispiel Abweichungen bei der Verpflegung oder den Wellnessangeboten geben.

Für den Sommer 2020 sind Ausflüge mit dem Fahrrad bestens geeignet, den Kopf frei zu bekommen. Genießen Sie die Natur, lassen Sie sich den Fahrtwind um die Ohren sausen und entdecken Sie neue Lieblingsplätze ganz in Ihrer Nähe.
So schaffen Sie sich kleine Auszeiten vom momentanen schwierigen Alltag und haben nicht das Gefühl, komplett auf Ihren Urlaub verzichten zu müssen. Probieren Sie es doch mal aus!


Wenn Sie bereits ein passionierter Radfahrer sind, fällt es Ihnen mit Sicherheit nicht schwer, die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Hier sind für Sie alle Tipps für Ihren Fahrradausflug kurz und knackig zusammengefasst:

  1. Route
    Planen Sie Ihre Route vorab, um Hotspots und stark bevölkerte Orte und Wege zu vermeiden.
  2. Hilfsmittel
    Statten Sie sich für die Routenplanung mit einer Smartphone App aus. Diese sind explizit für Radfahrrouten ausgerichtet und können Ihnen zudem als Navigationshilfe dienen.
  3. Kilometeranzahl
    Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Gerade untrainierte Radfahrer können ohne vorheriges Training schnell an ihre Grenzen stoßen.
  4. Fahrrad
    Überprüfen Sie die Verkehrssicherheit Ihres Rades: Bremsen, Schaltung, Beleuchtung und Kette sind die wichtigsten Komponenten.
  5. Panne
    Packen Sie sich Flickzeug und Werkzeug ins Gepäck. Je länger Ihre Tour ist, desto besser sollte Ihr mobiler Werkzeugkoffer ausgestattet sein.
  6. Gepäck
    Man braucht ohnehin viel weniger im Urlaub, als man denkt. Sparen Sie also lieber an unnötigem Gewicht und setzen Sie auf funktionelle Kleidung.
  7. Planung
    Bei mehrtägigen Radreisen ist die vorherige Planung der Übernachtungen die Voraussetzung. Für Mittagspausen ist auch sinnvoll, sich vorab bei der Gastronomie zu informieren und anzumelden.
  8. Wetter
    Durch den Fahrtwind bemerken Sie die starke Sonneneinstrahlung vielleicht gar nicht. Sorgen Sie für ausreichend Sonnenschutz, um abends keine böse Überraschung zu erleben. Gegen spontane Regenschauer ist man mit einem Regenponcho gefeit, der platzsparend zusammengefaltet immer in die Tasche passt.
  9. Genug trinken
    Häufig unterschätzen Radurlauber den Flüssigkeitsbedarf Ihres Körpers. Trinken Sie also regelmäßig, um Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe zu vermeiden.
  10. Spontaneität
    Bleiben Sie spontan in der Corona-Pandemie. Bei kleineren Tagesausflügen bleiben Sie flexibel, auch bei unvorhergesehenen Wetterbedingungen oder anderen Geschehen.

Das I LOCK IT Team wünscht Ihnen einen wundervollen Sommer auf dem Fahrrad!

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Was Sie über die Corona App wissen sollten

Die Möglichenkeiten der digitalen Welt gegen die Corona Pandemie

Das Tracking von Kontakten mit Hilfe einer Smartphone App kann während der Corona Pandemie Leben retten!

Der Lock Down in Deutschland dauert nun schon einige Zeit an. Ob es nach den Osterferien zu einem schrittweisen Ausstieg aus den Maßnahmen kommt, ist noch nicht abschließend klar. Die Wirtschaft leidet und die Menschen fragen sich, wie lange Sie das noch durchhalten können.

Eine Lockerung der Maßnahmen, so sind sich mehrere Experten einig, kann es nur geben, wenn die flächendeckende Erfassung und Auswertung von Infektionsketten deutlich verbessert wird.
Als eine der vielversprechendsten Methoden wird derzeit, unter anderen auch durch den Virologen der Charitè Berlin Prof. Dr. Christian Drosten, die Corona App diskutiert.

Derzeit ist die Stopp Corona App noch nicht verfügbar. Es laufen aber bereits erste Tests mit Prototypen der App, so auch in der Berliner Julius-Leber-Kaserne der Bundeswehr mit insgesamt 50 Soldaten.

Wir informieren Sie über die Technologie der App

In diesem Artikel möchten wir Sie über die bisher bekannte Funktionsweise der Corona App bzw. der Stopp Corona App informieren. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Smartphone konfigurieren, damit die Corona App zuverlässig funktionieren kann.

Die haveltec GmbH arbeitet seit über 5 Jahren mit dem Bluetooth System, welche für das Tracking der Corona App eingesetzt werden soll. „Aus unserer Arbeit mit dieser Technologie haben wir viele Erfahrungen gesammelt und daraus technische Lösungen für Alltagsprodukte entwickelt. Unter anderem unser automatisches Fahrradschloss I LOCK IT. Wir sehen bei dem Einsatz der Bluetooth Technologie in der Corona App viel Potential und damit die Möglichkeit, einen wichtigen Baustein im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona Pandemie einzusetzen.“ sagt Christian Anuth, Mitgründer und Geschäftsführer der haveltec GmbH.

Bisherige Entwicklungen

In einigen asiatischen Ländern, allen voran China, sind bereits Tracking Apps zur Erkennung von Infektionsketten im Einsatz. Bei einigen dieser Anwendungen wird weitreichend in die Privatsphäre der Nutzer eingedrungen und es gibt zum Teil sogar die Verpflichtung, die Apps zu nutzen.
Europa und auch im speziellen Deutschland wird seinen strengen Datenschutzbestimmungen auch in Zeiten der Corona Krise gerecht werden wollen. Dies ist nicht zuletzt auch eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen in Deutschland und den anderen EU Ländern eine Corona App überhaupt verwenden und dieser vertrauen werden.

Für die Entwicklung eines Datenschutz-konformen Konzeptes einer Kontakt Tracking App arbeitet derzeit eine Gruppe von Instituten und Unternehmen aus Europa. Das Projekt „Pan European Privacy-Protecting Proximity Tracing“ (PEPP-PT) sieht vor, eine Verfolgung von Infektionsketten mittels einer Technologie auf Basis der Bluetooth Funk Technik aufzubauen.

Wie funktioniert die Corona App?

Ziel der Nutzung einer Smartphone App im Kampf gegen die Verbreitung des Corona Virus ist die lückenlose Identifikation von Kontaktpersonen im Falle einer Infektion. Die App soll erkennen, welcher Kontakt eine potentielle Übertragung von Corona Viren dargestellt hat. Nach Meinung von Experten entsteht ein Risiko-Kontakt bei einer Kontaktdauer ab 2 Minuten und unter einem Abstand von 1,5m. Diese Kontakte werden anonymisiert für eine Dauer von voraussichtlich 4 Wochen in der App gespeichert.
Gibt nun ein Nutzer sein positives Testergebnis in der Corona App ein, werden alle gespeicherten Risiko-Kontakte informiert und unter anderem zur Quarantäne aufgefordert.

Kontakt Tracking mit Hilfe des Smartphones

Wie funktioniert die Technik hinter der App?

Nahezu alle aktuell erhältlichen Smartphones verfügen über einen Bluetooth Funk Chip. Bluetooth wird bisher für die drahtlose Verbindung zwischen zwei Endgeräten wie zum Beispiel Headset, der Auto Freisprecheinrichtung oder der Musikbox verwendet und dem Smartphone genutzt.
Damit die beiden Geräte sich allerdings auch verbinden können, müssen Sie sich natürlich vorher finden und authentifizieren. Dazu gibt es bei dem Bluetooth Standard zwei Funktionen: Eine Funktion ist das Suchen von Geräten. Die andere ermöglicht es einem Gerät, ein Erkennungssignal auszusenden. So können sich zwei Geräte finden und verbinden. Wer welche Rolle übernimmt, entscheidet die Anwendung. Auch das Wechseln der Rollen ist zum Beispiel bei Smartphones möglich.

Genau diese Funktion bildet die Grundlage der Corona App

Die Tracking App nutzt das Bluetooth Signal zur Verfolgung der Kontakte von Personen. Dabei sendet die Corona App eine sich automatisch, regelmäßig ändernde anonyme Identifikationsnummer an die gesamte, nähere Umgebung. Zum besseren Verständnis kann man sich dies wie eine Sendeantenne eines Radiosenders vorstellen, welcher seine Radiosendung an alle in Reichweite befindliche Radioempfänger ausstrahlt.

Gleichzeitig erkennt die Corona App die bisher in Reichweite empfangenen Identifikationsnummern anderer aktiver App Nutzer.

Dies funktioniert natürlich ebenso, wenn sich Sender und Empfänger aneinander vorbei bewegen. Daher wäre das reine Erfassen der Identifikationsnummern nicht sehr hilfreich.
Der für die Corona App eingesetzte Bluetooth Technologie hat abhängig von Faktoren wie der Sendeleistung, umgebende Strukturen und der Antennenausrichtung eine Reichweite von bis zu 50 Metern. Damit ist ein Vielfaches des relevanten Radius erfassbar.

Bluetooth Technik im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona Virus

Bluetooth – eine variable Kommunikationstechnologie

Bluetooth kann aber noch mehr als nur Signale aussenden und empfangen. Es ist möglich den Abstand zwischen dem Sender und dem Empfänger einzuschätzen.

Dabei gibt es zwei Methoden die zum Einsatz kommen könnten: Die eine Methode ist relativ einfach. Es ist möglich zu messen, wie lange es dauert bis das Signal vom Sender zum Empfänger übertragen wurde. Ist diese Zeit (Laufzeit) bekannt, kann man unter Berücksichtigung der Signalgeschwindigkeit den zurück gelegten Weg und damit den Abstand zu einem bestimmten Zeitpunkt zwischen Sender und Empfänger ermitteln.

Bei der anderen Methode wird die Signalstärke gemessen. Umso größer der Abstand zwischen Sender und Empfänger ist, umso schlechter ist das Signal. Viele kennen das von der WLAN Verbindung im Haus. Umso weiter die Entfernung vom Router ist, umso schlechter wird der Empfang. Die Veränderung der Signalstärke kann gemessen werden und gibt einen gewissen Rückschluss auf die Entfernung zwischen Sender und Empfänger.

Beiden Methoden gemein ist aber eine relative Ungenauigkeit. So wie bei jedem anderen Funksignal auch sind die Signallaufzeit und die Signalstärke von verschiedenen Faktoren abhängig.
Unter anderem hat jedes Smartphone Modell eine andere Sendeleistung. Ebenso mach es einen großen Unterschied für die Abstandsmessung, ob man das Smartphone in der Hand hält oder in der Hosentasche trägt. Trotz dieser Unsicherheiten kann man mit einem intelligenten Algorithmus zur Auswertung der Messwerte durchaus erkennen, ob sich zwei Smartphones in einem Abstand von 5 Metern oder 1 Meter befinden.

Wie wird meine Privatsphäre geschützt?

Die von der Corona App erfassten Identifikationsnummern, der ermittelte Abstand und die Dauer des Kontaktes werden verschlüsselt auf dem Smartphone gespeichert. Dies allerdings nur für die Fälle, in denen der Kontakt ein reales Übertragungsrisiko (Richtwert laut Experten: 1,5m Abstand und ab 2 Minuten Kontaktdauer) darstellte.
Es werden daher weder GPS Standortdaten noch andere persönliche Daten an einen Online Dienst übermittelt. Ebenfalls werden die in der App gespeicherten Daten jeweils nach 28 Tagen automatisch gelöscht.
Bei diesem Konzept der Kontaktermittlung ist es in keinem Fall möglich einen Kontakt persönlich zu identifizieren oder sein Bewegungsprofil nachzuvollziehen. Allein die Information über einen Kontakt mit einem positiv getesteten Corona App Nutzer wird verfügbar.

Individuelle Warnungen für Infektionsrisiko Begegnungen auf das Smartphone erhalten

Wann werde ich von der Corona App gewarnt?

Sollte ein Nutzer in der Corona App seine bestätigte Corona Infektion eintragen, wird seine Liste der erfassten Risikokontakte und die anonymen Identifikationsnummern an einen zentralen Online Server übertragen.
Die Corona Apps aller Nutzer gleichen regelmäßig die im jeweiligen Smartphone gespeicherte Liste mit der Online Liste ab und können damit erkennen, ob man einen relevanten Kontakt hatte oder nicht.

Fällt der Vergleich positiv aus, zeigt die App eine Mitteilung an. Nun hat man die Möglichkeit, den Hausarzt zu kontaktieren und einen Test anzufragen. Zudem sollte man sich direkt in häusliche Quarantäne begeben! Ist der eigene Test positiv, trägt man diese Information in die eigene Corona App ein. Wie zuvor beschrieben werden nun wiederum alle relevanten App Nutzer informiert.

Mit welchen Smartphones wird die Corona App kompatibel sein?

Die Corona App wird voraussichtlich für Smartphones mit dem Betriebssystem Android von Google und iOS von Apple erhältlich sein. Da die Corona App den Bluetooth Low Energy Standard benötigt, muss die Betriebssystem Version auf Ihrem Smartphone gleich oder größer als die folgende Version sein:

  • Android Geräte ab Betriebssystemversion Version 5 (Lollipop)
  • Apple Smartphones ab iPhone 5 und
  • generell müssen Smartphones ausgestattet sein mit Bluetooth Low Energy (BLE)/4.0 Funktion

Kann mein Smartphone durch die Aktivierung von Bluetooth gehackt werden?

Der neue Bluetooth Standard gilt im Gegensatz zur vorherigen Version als sehr sicher. Ein Zugriff durch Fremde auf Ihr Smartphone ohne Ihr Zutun bei permanent eingeschalteter Bluetooth Funktion ist nicht möglich. Neue Algorithmen zur Verschlüsselung und Authentifizierung erschweren Hackerangriffe signifikant.

Verbraucht die Corona App meinen Smartphone Akku schneller?

Es ist wichtig, dass die nötigen Ressourcen auf Ihrem Smartphone genutzt werden können, damit die Corona App wie zuvor beschrieben ihre Funktionen ausführen kann. Über einen erhöhten Energieverbrauch Ihres Smartphones brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen machen.
Der Bluetooth Low Energy Standard ist auf geringen Energieverbrauch optimiert. Ein Verbrauch von 3-5% Ihres Smartphone Akkus ist für den Schutz der eigenen Gesundheit sicher zu verschmerzen.

Die wichtigsten Schritte und Tipps für eine sichere Funktion der Corona App:

  1. Laden Sie die Corona App nur von einer offiziellen Quelle herunter (sobald verfügbar, finden Sie hier den Link dazu)
  2. Installieren Sie die Corona App auf Ihrem Smartphone
  3. Starten und richten Sie die Corona App ein
  4. Geben Sie alle von der Corona App angeforderten Berechtigungen frei
  5. Schauen Sie sich die von der Corona App angezeigten Informationen zur korrekten Verwendung aufmerksam an
  6. Setzen Sie ggf. individuelle Einstellungen in der Corona App
  7. Aktivieren Sie die Bluetooth Funktion Ihres Smartphones und lassen Sie diese aktiv
  8. Lassen Sie die Corona App immer aktiv und beenden Sie diese nicht
  9. Deaktivieren Sie ggf. Energiespareinstellungen für die Corona App in Ihrem Smartphone

Welche Funktionen sind zusätzlich in der Corona App geplant?

In einem denkbaren Ausbauschritt könnte die Corona App bei der Anmeldung zu einem Corona Test unterstützen oder Hinweise für die Vermeidung einer Ansteckung geben.
Ebenso wäre es möglich, auf Basis der erkannten Infektionsketten und der Häufigkeit von Infektionen, generelle Hinweise auf das aktuelle Ansteckungsrisiko zu geben.

Was hat ein Fahrradschloss mit der Corona App zu tun?

Die Technik, welche bei der Corona App eingesetzt wird, ist auch bei unserem smarten Fahrradschloss I LOCK IT integriert.

Anhand der Bluetooth Verbindung zum Smartphone erkennt I LOCK IT automatisch, ob sich der Besitzer von seinem Rad entfernt. Ist dies der Fall, schließt das Fahrradschloss das Rad automatisch ab. Ebenso wird ein Alarmsystem aktiviert, das sowohl einen lautstarken akustischen Warnton am Schloss auslöst, als auch eine Mitteilung auf das Smartphone sendet, sollte sich jemand an Ihrem Rad zu schaffen machen. Kehrt man wieder zum Rad zurück, öffnet I LOCK IT vollkommen automatisch.
Das Rahmenschloss wird ganz einfach an das Fahrrad montiert und kann mit dem Smartphone gesteuert werden.

Diese Funktion ist möglich durch den Einsatz der bereits für die Corona App beschriebenen Messung und Auswertung der Bluetooth Signalstärke. Mittlerweile wurde das intelligente Fahrradschloss um eine GPS Tracking Funktion erweitert. Damit versetzt es seinen Besitzer nun in die Lage, den Standort im Diebstahlfall nachzuverfolgen und der Polizei zu melden.

Welchen Beitrag kann eine App zur Eindämmung der Corona Pandemie leisten?

Das Ansteckungsrisiko im Falle des Corona Virus ist hoch, wenn Menschen Ihre sozialen Kontakte pflegen und Ihrem üblichen Tagesablauf nachgehen. Das gilt für die Arbeit als auch für die Freizeit.

Der Covid19 Virus wird unter anderem durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen und kann bei Menschen in Abhängigkeit der allgemeinen Verfassung zu schweren Krankheitsverläufen führen. Daher ist es notwendig, die Ausbreitung zumindest zu verlangsamen, um die durchgängige stationäre Behandlung von Menschen mit schweren Krankheitsverläufen weiterhin gewährleisten zu können.

Auf Nummer sicher gehen und digitale Technik zur Corona Infektions Frühwarnung nutzen

Man kann mit der verantwortungsvollen Nutzung dieser Technik einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Ausbreitung des Corona Virus und der Aufrechterhaltung der Versorgung leisten. Nicht zuletzt kann auch die Arbeit der Gesundheitsämter mit Hilfe der Corona App besser unterstützt werden und Ressourcenverteilung kann optimiert werden.

Achten Sie immer darauf, nur die von öffentlichen Stellen offiziell frei gegebenen Anwendungen zu nutzen und informieren Sie sich zum Beispiel auf den Seiten des Robert Koch Institutes. Dort werden Sie im Zweifelsfall auch zur offiziellen Corona App geleitet.
Zurzeit ist die Corona App noch nicht verfügbar. Sobald die offizielle Version zum Download bereit steht, finden Sie auf dieser Seite Informationen dazu.

Wer zu diesem und anderen Themen auf dem Laufenden bleiben will, kann sich gerne für unseren Newsletter anmelden.

Das I LOCK IT Team wünscht, dass Sie gesund bleiben!

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Artikel einen guten Überblick zum Thema: Corona App gegeben zu haben.

Aufgrund der sich schnell ändernden Regelungen sind alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.