Welche Fahrradbremse ist die beste?

Alles, was sich vorwärts bewegt, kommt irgendwann zum Stillstand. Dafür sorgt die Reibungskraft. Damit etwas schneller zum Stillstand kommt, erhöhe man die Reibungskraft. Eine Fahrradbremse ist eine Vorrichtung, mit der die Fahrt eines Fahrrads gebremst werden kann.

Ohne gute Bremsen am Fahrrad ist Geschwindigkeit nicht viel wert. Erst mit den passenden Fahrradbremsen haben Sie Kontrolle und es entsteht Fahrdynamik.

Früher war es nicht so einfach, insbesondere bei Nässe, das Fahrrad zum Stehen zu bringen. Heute ist das aufgrund moderner Bremsen kein Problem mehr.
Welche Fahrradbremse nun die beste für Sie ist, hängt von einigen Faktoren wie zum Beispiel den Aufnahmen an Rahmen und Gabel ab. Wir haben im Folgenden eine kleine Checkliste mit Punkten, auf die Sie bei einem Fahrrad achten sollten, zusammengestellt.

Es gibt unzählige Fahrradbremsen auf dem Markt. Doch welche Fahrradbremse ist die beste? Erfahren Sie mehr über Fahrradbremse Arten und deren Bremswirkung!

Checkliste für eine gutes Fahrrad

Für die einwandfreie technische Funktionstüchtigkeit eines Fahrrads, bedarf es einiger Überprüfungen von folgenden Teilen:

  • Beleuchtung
  • Reifendruck
  • Verschleißteile
  • Fahrradkette
  • Fahrradbremse
  • Fahrradschloss

Für die Fahrtsicherheit ist jedoch kein anderes Bauteil so wichtig wie die Bremsen.
Zudem muss in Deutschland jedes Fahrrad mit zwei unabhängig voneinander wirkenden Bremsen ausgestattet sein. Dies ist Voraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr.

Für jede Fahrradbremse gilt insbesondere: Bremsbeläge, Bremsscheibe und Felge sind Verschleißteile, die regelmäßig kontrolliert und erneuert werden müssen, um die Leistung Ihres Fahrrads konstant zu halten.

Welche Arten von Fahrradbremsen gibt es?

Die ersten Fahrräder wurden mit einer Tretkurbel am Vorderrad direkt angetrieben und konnten entsprechend mit der Tretkurbel gebremst werden. In der Zwischenzeit entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen an Fahrradbremse Arten.
Im Allgemeinen wird zwischen Scheibenbremsen, Felgenbremsen, oder aber auch sonstige eher ältere Bremsarten unterschieden.

Felgenbremsen

Fahrradbremse Arten und BremswirkungFelgenbremsen finden Sie an allen Fahrradtypen. Sie sind einfach einzustellen, leicht und preiswert. Die Felgenbremse wird per Bremshebel betätigt und die Bremse setzt an der Felge an. Diese Art von Bremse findet bei Trekking- und Rennrädern Anwendung.

Scheibenbremsen

Fahrradbremse Arten und BremswirkungDie Scheibenbremse wird ebenfalls per Bremshebel betätigt, doch die Bremse setzt an einer speziellen Scheibe an, die an der Radachse befestigt ist und sich mit dem Rad dreht.
Hier wird zusätzlich zwischen einer mechanischen und hydraulischen Scheibenbremse unterschieden.
Diese finden bei Mountainbikes und höherwertigen Trekkingrädern Anwendung.

Weitere Fahrradbremse Typen

Nun gibt es noch weitere durchaus ältere oder speziellere Bremsarten wie beispielsweise:

Rücktrittbremse

Die Rücktrittbremse ist als Klassiker unter den heutigen Fahrradbremsen veraltet. Die Rücktrittbremse befindet sich innerhalb der hinteren Nabe und bremst somit nur das Hinterrad ab. Sie fungiert unabhängig von Witterung, da sie im Nabengehäuse liegt, und sie ist wartungsarm.

Trommelbremse und Rollenbremse

Die Trollen- und Rollenbremse sind besondere Bremstypen, die im Aufbau der Rücktrittbremse ähneln. Sie funktionieren einwandfrei zu Witterung und bedürfen nicht allzu häufig einer Wartung. Jedoch ist weder die Trommelbremse noch die Rollenbremse sehr effektiv auf unebenen Wegen.

Stempelbremse

Die Stempelbremse ist eine sehr veraltete Fahrradbremse, bei der ein Bremsklotz aus Gummi gegen Vorderreifen gedrückt wird. Die Bremswirkung ist minimal und abhängig vom Luftdruck des Fahrradreifens sowie der Witterung.

Rücktrittbremse

Die Rücktrittbremse ist als Klassiker unter den heutigen Fahrradbremsen hingegen veraltet. Die Rücktrittbremse befindet sich innerhalb der hinteren Nabe und bremst somit nur das Hinterrad ab. Sie fungiert unabhängig von Witterung, da sie im Nabengehäuse liegt, und sie ist wartungsarm.

Trommelbremse und Rollenbremse

Die Trollen- und Rollenbremse sind indessen besondere Bremstypen, die im Aufbau der Rücktrittbremse ähneln. Sie funktionieren einwandfrei zu Witterung und bedürfen nicht allzu häufig einer Wartung. Jedoch ist weder die Trommelbremse noch die Rollenbremse sehr effektiv auf unebenen Wegen.

Stempelbremse

Die Stempelbremse ist kurz gesagt eine sehr veraltete Fahrradbremse, bei der ein Bremsklotz aus Gummi gegen Vorderreifen gedrückt wird. Die Bremswirkung ist minimal und abhängig vom Luftdruck des Fahrradreifens sowie der Witterung.

Tipps für das Bremsen

Wir haben im Folgenden eine kleine Auflistung von Tipps zusammengestellt, die Sie beim Benutzen der Fahrradbremse, ob alt oder neu, beachten sollten:

  • Mit beiden Bremsen verlangsamen
  • Neue Bremsen vorsichtig abseits des Verkehrs ausprobieren
  • Vorderradbremse stärker betätigen aufgrund der größeren Gewichtsverlagerung und Bremswirkung
  • Bremsklötze regelmäßig austauschen
  • Felgenverschließ regelmäßig kontrollieren
  • Bremszüge regelmäßig fetten sowie erneuern
  • Bei starkem Gefälle Bremsen abwechselnd betätigen


Diese Tipps für das Bremsen gewährleisten nicht nur eine langlebige Fahrradbremse, aber auch vor allem Sicherheit im Verkehr.

Welche ist nun die beste Fahrradbremse?

Beide Systeme, Felgen- und Scheibenbremse können bei trockenen Bedingungen infolgedessen gute Bremsleistungen bieten. Scheibenbremsen sind jedoch in Sachen maximale Power und Dosierbarkeit vor allem bei Nässe den Felgenbremsen überlegen.
Die beste Fahrradbremse hängt deshalb letztendlich von Ihrem Fahrradtyp ab und Ihrer Nutzung.

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